Kollektivvertrag metallgewerbe verwendungsgruppe

Hinweis: Die Summen der Begriffe bestimmter Variablen sind nicht 100% aufgrund von Nichtbeantwortungen in der Umfrage. Interpretation: 41,9 % der Arbeitsplätze haben ein gemischtes Lohnregulierungsprofil. Von diesen Betrieben geben 63,1 % an, einen Tarifvertrag auf Branchenebene für die Berechnung der Boni zu konsultieren, und dieser Anteil liegt über dem Stichprobendurchschnitt (58,2 %). Feld: Arbeitsplätze mit 20 oder mehr Beschäftigten im nichtlandwirtschaftlichen Wirtschaftszweig. 30 Seit 1999 gibt es im Rahmen des Übereinkommens vom 13. August 1999 mit dem Titel «Dienstleister im Dienstleistungssektor», dem Referenztarif für die vier untersuchten Fälle, keinen einheitlichen Zeitplan für Lohnverhandlungen auf Branchenebene. Von vornherein werden jährlich Tarifverträge oder Änderungen unterzeichnet. Sie sind nicht systematisch étendu (erweitert)14 – dies gilt insbesondere für die Abkommen vom November 2009 und Januar 2011 – obwohl die Umsetzung eines Abkommens häufig durch seine Verlängerung bestimmt wird (Salmon, Krynen, 1993). Im besten Fall, wenn die Verlängerung erfolgt, tritt sie nach zwei Monaten in Kraft – wie bei den Vereinbarungen vom September 2007 und dem von September 2011. In den meisten Fällen ist sie zwischen fünf und elf Monaten nach der Unterzeichnung des Abkommens oder der Änderung wirksam, was dazu beitragen kann, künftige Lohnverhandlungen aufzuschieben. Es ist daher davon auszugehen, dass die Tatsache, dass in den Jahren 2002, 2004, 2006 und 2010 keine Vereinbarungen getroffen wurden, das Ergebnis eines langen Verhandlungsprozesses ist, dem die Verlängerung der Abkommen folgte. 11 Die Holdinggesellschaft ist eine Gesellschaft, die in der Regel nur sehr wenige Mitarbeiter beschäftigt und einen zentralen Pol für die Führung mehrerer Gesellschaften errichtet, an denen sie die Mehrheit hält. Es handelt sich um eine spezifische Form der Muttergesellschaft einer Unternehmensgruppe.

Um die wiederholte Nutzung befristeter Arbeitsverträge einzuschränken, sieht der Vertragsentwurf eine Frist von 44 Monaten für die Verlängerung befristeter Arbeitsverhältnisse vor. Dies bedeutet, dass die Gesamtsumme der Beschäftigungszeiten, wenn auch nicht kontinuierlich, eines Arbeitnehmers, der von demselben Unternehmen eingestellt wird, und für dieselbe Beschäftigung im Rahmen eines bestimmten Vertrags, der sich von einem dauerhaften Vertrag unterscheidet – z. B. eine Leiharbeitsfirma oder ein befristeter Arbeitsvertrag – 44 Monate nicht überschreiten darf. Nach diesem Zeitraum muss das Unternehmen den Arbeitnehmer mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag einstellen. Die Vereinbarung sieht ferner vor, dass bei Arbeitnehmern, die bereits befristet bei demselben Unternehmen beschäftigt sind, die Probezeit verkürzt oder für nichtig erklärt werden muss. 46Die regulierungsrechtliche Rolle der Der Branche traditionell zugeteilten Löhne wird unter den Betrieben verstärkt, die durch die Lohnregulierung nach Branchenprofil gekennzeichnet sind: Der Verweis auf das Konventionskollektiv ist besonders häufig bei der Festlegung der Lohnhierarchie für die Einstufung von Arbeitsplätzen (über 76 % der Arbeitsplätze). Bei anderen Lohnfragen (Boni und Arbeitnehmersparsysteme, siehe Tabelle 2) scheint die Rolle der Industrie jedoch nicht gestärkt zu sein. Verhandlungen auf Unternehmensebene sind nicht nur seltener, sondern auch durch relativ geringeren Inhalt gekennzeichnet: Verhandlungen über die Entwicklung der Gesamtlohnsumme und den Teil der individuellen Lohnerhöhungen sind besonders selten (siehe Tabelle 3).

Ein gut dokumentierter Befund in Studien über Arbeitsbeziehungen zeigt, dass die Industrieebene aufgrund des begrenzten Umfangs von Verhandlungen auf Unternehmensebene durch die Definition der Lohnhierarchie eine Schlüsselrolle in Lohnfragen spielt. 16Das zweite Profil, die nicht ausgehandelte Lohnregulierung, betrifft 31 % der Arbeitsplätze und mehr als 25 % der Beschäftigten. Obwohl die Arbeitsplätze in diesem Profil recht vielfältig sind, haben sie dennoch einen gemeinsamen Ursprung in Dienstleistungssektoren mit einer schwachen Tradition von Tarifverhandlungen wie «Hotels, Cafés, Restaurants», «Berater und Unternehmensdienstleister» und «Kultur und Kommunikation». Dieses Profil ist durch eine schwache Tariftätigkeit auf beiden Ebenen gekennzeichnet: Nur 36 % der Arbeitsplätze haben Lohnverhandlungen geführt, und mehr als die Hälfte misst den Empfehlungen der Industrie keine Bedeutung bei.

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